BAUHALPS:
Machbarkeitsstudie als neues Arbeitsinstrument für die Pilotprojekte

Im Rahmen des Interreg-Alpine-Space-Projekts BAUHALPS (kofinanziert durch die Europäische Union) liegt mit der Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) ein strukturiertes Instrument vor, das die Pilotprojekte systematisch erfasst, vergleichbar macht und in der Umsetzung unterstützt. Die Vorlage verbindet Projektstammdaten, kontextbezogene Standortanalyse (Genius Loci) sowie eine Bewertung der Zirkularitätsreife.
Was wird erfasst?
Die Machbarkeitsstudie bündelt zentrale Informationen zu:
Projekt und Intervention (Kategorie, Phase, Kurzbeschreibung, Zeitplan)
Standort und Rahmenbedingungen (Adresse, Eigentum, Baurecht, Restriktionen)
Akteur:innen und Rollen (Planung, Bauausführung, Projekt- und Bauleitung, Zertifizierung/Audit)
Drei Tools – ein durchgängiger Prozess
Tool 1: Methodik
Vier Phasen strukturieren den Prozess von Sensibilisierung und Wissensvermittlung über partizipative Planung und Co-Design bis zu Umsetzung, Kapazitätsaufbau sowie Monitoring und Skalierung. Beispiele sind Mikro-Events, Design-Charrettes, Quick Builds, Learn-by-Doing-Workshops oder einfache Erfolgsindikatoren.
Tool 2: Genius Loci / Kontext
Das Tool unterstützt eine umfassende Betrachtung des Ortes – von lokalen Netzwerken und Wertschöpfungsketten bis zu nicht-menschlichen Faktoren (Materialflüsse, Atmosphären, saisonale Effekte) und Planungs- sowie Umweltbedingungen (Topografie, Infrastruktur, Naturgefahren, Biodiversität).
Tool 3: Circularity Maturity Assessment
Ein Bewertungsrahmen zur Zirkularität erfasst u. a. Design für Rückbau/Modularität, Materialdokumentation und Rückverfolgbarkeit, Lebenszyklusansatz (LCA), Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung sowie die Verbindung zu den NEB-Kriterien „Beauty“ und „Togetherness“.
Ziel und Nutzen
Die Machbarkeitsstudie dient der einheitlichen Dokumentation, der Vergleichbarkeit über alle BAUHALPS-Piloten hinweg und der Ableitung konkreter nächster Schritte – ohne den jeweiligen Entwurfsansatz oder technische Lösungen vorab einzuschränken.
Nächster Schritt: Die Vorlage wird nun pilotenbezogen befüllt und als gemeinsame Grundlage für Abstimmung, Umsetzung und Reporting genutzt.

Jetzt lesen auf der Homepage: BAUHALPS – Machbarkeitsstudie (Feasibility Study)