Holzbau Kompakt 2018

Holzforum Allgäu e. V. :: Holzbau Kompakt 2018
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Holzbau Kompakt. Aus der Praxis. Für die Praxis.

Organisiert durch das Holzforum Allgäu im Frühjahr 2018 in Immenstadt/Allgäu
Veranstaltungsreihe für Bauingenieure, Architekten, Holzbauer und Studierende des Bauingenieurwesens sowie der Architektur


Im April 2016 organisierte proHolz Bayern erstmalig gemeinsam mit dem Holzforum Allgäu die  Veranstaltungsreihe „Holzbau kompakt“. 2017 holte das Holzforum die Reihe ins Grünen Zentrum Immenstadt, in dem wir uns nach dem Motto  „Kompetenzen bündeln, Chancen nutzen, Zukunft gestalten“  für eine nachhaltige Entwicklung der Region Allgäu einsetzen. Und auch 2018 findet Holzbau Kompakt wieder hier statt.

Ziel ist es, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die hohe Leistungsfähigkeit des Baustoffs Holz in der Region bekannter zu machen. Hochkarätige Experten informieren die Teilnehmer zum aktuellen Stand von Baulösungen, Bauphysik und fachlichen Neuerungen nach dem Motto: „aus der Praxis für die Praxis“.

Veranstaltungsort:
Grünes Zentrum Immenstadt
Kemptener Str. 39
87509 Immenstadt (Allgäu)


Weitere Parkmöglichkeiten: Königsegg-Grundschule Immenstadt  i. Allgäu - Kemptener Str. 20 - 87509 Immenstadt sowie gegenüber der Königsegg Schule.

 

 

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Quelle: Daniel Kehl

Anspruchsvolle Bauteile und Anschlüsse im Holzbau - Bauphysik und Praxis
12.04.2018; 18:00 - 20:00 Uhr
Dipl.-Ing. (FH) Daniel Kehl (Büro für Holzbau und Bauphysik, Ingenieurbüro, Leipzig)

Daniel Kehl beendete sein Holzbauingenieur-Studium 2000 an der FH Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig (Lehrstuhl für Stahlbau und Holzbau), der MFPA Leipzig GmbH (Brand-, Wärme- und Feuchteschutz), der Berner Fachhochschule in Biel (Holzbau und Bauphysik) und der TU Dresden (Institut für Bauklimatik). Dabei beschäftigte er sich intensiv mit der Lebensdauer von Holzhäusern, dem Brand- und Feuchteschutz von Holzfassaden, sommerlichem Wärmeschutz, Wärmebrücken, Innendämmung und Holzbalkenköpfen in Mauerwerk. Seit 2014 betreibt er sein Ingenieurbüro für Holzbau und Bauphysik in Leipzig. Er leitet die WTA Arbeitsgruppe „Hygrothermische Bemessung von Holzkonstruktionen“ und ist seit über 15 Jahren Fachautor und Referent.
 
Neben Bauteilen, die Wärme- und Feuchtetechnisch einfach sind, gibt es immer wieder Konstruktionsaufbauten in der Praxis, die höhere Ansprüche an die Planung und Ausführung stellen. Dazu zählen beispielsweise außen dampfdichte Flach- und Steildächer sowie Gaubenwangen. Dies betrifft nicht nur Neu- sondern auch Altbauten. Dabei müssen die Planer und Handwerker die Spitzfindigkeiten der aktuellen Normen und Fachregeln sowie die dazugehörige Auslegung beherrschen, was auf Grund der vielschichtigen Aufgaben nicht immer ganz einfach ist. Hinzu kommt, dass bestimmte Bauteile zwar theoretisch in der Fläche funktionieren, sie sich aber in der Praxis einfach nicht bewährt haben oder es an Anschlüssen zu Problemen kommt.
Daher geht der Referent auf anspruchsvollen Aufbauten und Details ein und erklärt die hygrothermische Bauphysik dahinter. Er behandelt die aktuelle Normung und die Fallstricke in den Fachregeln.

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Quelle: Pirmin Jung

Das Bauen mit Holz wird zur Selbstverständlichkeit
19.04.2018; 18:00 - 20:00 Uhr
Pirmin Jung (Pirmin Jung Ingenieure AG, Rain)

Pirmin Jung erlernte den Beruf des Zimmermanns, um danach in Biel das Studium zum Holzbauingenieur FH zu absolvieren. Nach einem einjährigen Praktikum bei Natterer und Dittlich in München und zwei Jahren Projektleitung bei Prof. Julius Netterer in Etoy (CH) gründete er sein eigenes Ingenieurbüro für Holzbau. Aus der Einzelfirma entstand eine Ingenieurunternehmung für Tragwerksplanung, Brandschutz und Bauphiysik mit über 60 Planern an vier Standorten. Pirmin Jung hat bisher zusammen mit seinem Team das mehrgeschossige Bauen mit Holz tragend gestaltet.

Seit rund 20 Jahren erlebt das mehrgeschossige Bauen mit Holz eine wahre Renaissance. Holzbauingenieure unterstützen die Architekten beim Entwurf und planen die Holzbauprojekte vom Tragwerk bis zur Fassadenverkleinerung, die Holzbauunternehmer setzen die Projekte mit ihrem unternehmerischen Knowhow in kürzester Zeit auf der Baustelle um. Diese enge Zusammenarbeit von am Holzbau interessierten Architekten, von Holzbauingenieuren, welche ihre ersten Jahre als Zimmermänner auf der Baustelle verbrachten und dieses Praxiswillen in ihren Ingenieurarbeiten einbringen und von Holzbauern, welche sich im Vorfabrizieren und im effizienten Montieren der Holzbauten auf der Baustelle spezialisierten, verschiebt die Grenzen des Möglichen immer mehr.
Im Vortrag wird die Entwicklung des mehrgeschossigen Holzbaus und bewährte Zusammenarbeiten vom Entwurf über die Planung bis zur Ausführung diskutiert. Was heute noch Vision ist wird morgen Realität sein - dies gilt für das mehrgeschossige Bauen mit Holz insbesondere. Es werden Entwicklungen und Technologien vorgestellt, die Gebäude von neuen Dimensionen in kaum denkbaren Höhen ermöglichen.

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Quelle: Michael Ziller

'Form Follows Position' - Wohnen mit der Atmosphäre des Ortes
26
.04.2018; 18:00 - 20:00 Uhr
Michael Ziller (zillerplus Architekten und Stadtplaner, München)

Michael Ziller studierte nach seiner Lehre als Schreiner an der Hochschule und der Akademie der Bildenden Künste in München bei Otto Steidle und Erich Schneider-Wessling. Er ist Gründer und Inhaber des Büros 'zillerplus Architekten und Stadtplaner' und MItglied im Bund Deutscher Architekten (BDA), dem Deutschen Werkbund (DWB) sowie in der Bayerischen Architektenkammer für Architektur und Städtebau.
Ziller hat mit seinem Büro in vielen nationalen und internationalen Architekturwettbewerben Preise gewonnen, seine Arbeiten sind mit verschiedenen Architekturpreisen ausgezeichnet. Er war Mitarbeiter an der Technischen Universität München, hält Vorträge an verschiedenen internationalen Instituten und ist immer wieder Mitglied in zahlreichen Wettbewerbsjurys.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Beschäftigung des Architektenteams um Ziller liegt auf den aktuellen Anforderungen des Wohnens im Zusammenhang mit vielfältigen urbanen Nutzungen.

Für die aktuellen Herausforderungen - von der baulichen bis zur gesellschaftlichen Ebene - sind andere Wege im Wohnungs- und Städtebau als bisher gefragt.
Wie reagiert die Architektur angemessen auf den stadträumlichen Kontext einer teils über Jahrhunderte gewachsenen Bebauung? Wo muss sich das Neue unterordnen; wo jedoch schafft es eine neue Identität und Mitte? Und welche Rolle spielt das Baumaterial Holz dabei?

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Quelle: Gordian Kley

Holztragwerke zwischen Ästhetik und Wirtschaftlichkeit
03.05.2018; 18:00 - 20:00 Uhr
Gordian Kley (
merz kley partner ZT GmbH, Dornbirn)

Gordian Kley ist geschäftsführender Gesellschafter der merz kley partner ZT GmbH in ADornbirn (Vierländerregion Bodensee). Nach einer Zimmererlehre ging Kley nach Karlsruhe und studierte dort Bauingenieurwesen. 1995 verlagerte er seine Ingenieurtätigkeiten nach Dornbirn/Vorarlberg, wo er seit 1998 als Zivilingenieur tätig ist. 1999 machte Kley seinen Zimmermeister und startete die Partnerschaft mit Konrad Merz.

Der konstruktive Holzbau hält in allen Bereichen des Bauens mehr und mehr Einzug. Meist sind mit dem Holzbau hohe funktionale und gestalterische Ansprüche verbunden. Gleichwohl soll das Bauwerk aus Holz „nicht teurer“ als ein Massivbau sein. In diesem Spannungsfeld ist die Entwicklung von integralen Holztragwerken gefragt. Minimierung der Konstruktion bei gleichzeitiger Maximierung der Funktion. Auf der stetigen Suche nach ästhetischen und handwerklichen Lösungen. 
In seinem Werkbericht wird Gordian Kley eine Reihe von herausragenden Projekten vorstellen, die im beschriebenen Kontext entstanden sind. Er wird die Entwicklung der Konstruktionen schildern und auch auf die Rolle der dabei wesentlichen Akteure eingehen - einschließlich der für den Erfolg notwendigen Wertschätzung unter den Beteiligten.

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Alle Veranstaltungen werden für Mitglieder der Zimmerer-Innungen mit je 50 3*-Meisterhaft-Punkten gewertet. Mitglieder der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau bekommen für jede Veranstaltung 2,50 Zeiteinheiten. Die Anerkennung für Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer mit Fortbildungsstunden wurde beantragt.

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